Donnerstag, 29. Januar 2009

nach laengerer zeit der stille nun doch endlich mal wieder was neues hier...
die langlaeufer sind in den letzten tagen oefter mal zum einsatz gekommen, was u.a. an dem shuttleservice zu studentischen (ski-)huette liegt. der luxurioese service beinhaltet abholung am studentenwohnheim bzw in der stadt und die fahrt direkt an den parkplatz vor der huette. dort befindet sich ein ca. 3km langer, beleuchteter rundkurs, wo man von der lokalen sportjugend oft genug ueberundet wird. in der huette selbst kann -bei erfolgter voranmeldung- gespeist, geduscht und am kamin geruht werden, bevor das shuttle fuer die sichere heimkehr sorgt. weiterhin gibts ca. 10 min hinterm haus richtung liaassen einige loipen, wo man sich auch gut austoben kann. insgesamt sind die norweger sportlich viel unterwegs, auch bei kuehlerer witterung sind jogger, radler und skifahrer ein alltaeglicher anblick. unisport gibts obendrein genug und satt..gleiches gilt auch fuer die zur wahl stehenden kurse, sodass der stundenplan grad recht voll ist. der erste eindruck hat sich bisher bestaetigt und ich glaube, dass auch etwas haengen bleibt. diese woche steht eine blockvorlesung ueber vier tage auf dem programm, was inhaltlich und ausdauertechnisch mitunter anstrengend ist. im gegenzug gabs schon die ein oder andere zusatzveranstaltung mit verkoestigung..
party geht hier gelegentlich im studentenbetriebenem, wohnungsnahen haeuschen, donnerstags ist studententag in vielen kneipen in der stadt und das oft beschworene grosse studentenhaus samfundet ist immernoch zu erkunden. neben filmabenden und andersweitigen gemeinschaftsaktivitaeten stellen die internationalen gemeinschaften auch mottoparties auf die beine, zb wurde am montag australia day zelebriert.
so long

Mittwoch, 14. Januar 2009

los gehts

im laufe der vergangenen woche lief die orientation fuer die ca 160 neuankoemmlinge. so gings nach der vorstellung von allen moeglichen uni-relevanten dingen und vereinen dann ueber eine kurze stadtfuehrung zum lecker lecker pizza-essen. ausserdem gabs ein norwegisches bbq, den besuch im oertlichen schwimmbad mit sauna und sprunghoehe bis 10m, und natuerlich eine kleine kneipentour..
vorgestern gabs den ersten unterricht. das institut ist etwas abseits vom grossen gloshaugen campus, gleich beim stadion. auf mich wirkt alles groesser und umfassender als in freiberg. so gibts eine bibliothek gleich im haus, allerorten scheinen rechner fuer studenten zugaenglich, und die unterrichtsmaterialien sollen spaeter im netzwerk zur verfuegung stehen. von den gut gepflegten industriekontakten sollen wir in gastvorlesungen und in auf tatsachen basierenden uebungen profitieren koennen. man darf also gespannt bleiben.
ansonsten passt das drumherum auch ganz gut. die 3 mitbewohner lena, asmund und frode sind freundlich, hilfsbereit und umgaenglich, unisport gibts auch genug -wenn denn die erkaeltung endlich mal weg ist- und die uni unterhaelt auch wanderhuetten im umfeld. in der stadt selbst gibt es natuerlich auch noch viel zu entdecken...

Samstag, 3. Januar 2009

ankunft in trondheim

die fahrt nach hamburg, trotz des recht grossen platzangebots im kangoo etwas zusammengekauert, hatte wunderbar gepasst. am schalter dann etwas ernuechternd: uebergewicht. 44kg in der box waren doch etwas viel, also in der hektik noch umpacken. letztlich blieb das snowboard zurueck, der karton war dank vaters knotenkuensten transportabel und die reise konnte fortgesetzt werden.

bei wunderbarem wetter ging es nach oslo, entsprechend viel war von den noerdlichen nachbarn zu sehen. im dunkeln dann weiter von oslo nach trondheim, wo vor der landung noch mal geschaukelt und die abziehenden schneewolken durchflogen wurden. landung dann auf schneeweissem rollfeld, alles einwandfrei. die ganze landschaft war huebsch in frischen schnee eingepackt und die innenstadt noch weihnachtlich bunt beleuchtet und gab auch so etwas gemuetliches her.

an der rezeption des wohnheims wurde dann der schluessel ausgehaendigt, wichtige infos mitgegeben und grossraumtaxi/kleinbus bestellt. nach mehrfacher vergewisserung an der richtigen adresse zu sein, kehrten wir wieder zur rezeption zurueck, weil der schluessel nicht passte. eine andere unterkunft konnte bezogen werden, wo bereits lee, ein kleiner suedkoreaner, sein nachlager eingerichtet hatte. er war gewissermassen vor seiner zeit angereist, seine zimmer noch nicht bezugsfertig. ausser feldbetten und bettzeugs war nix vorhanden in der zweierbude, heizung und warmwasser funktionierten jedoch einwandfrei.

am samstag morgen stand nach kurzem einkauf ein erneuter besuch der eigentlichen unterkunft auf dem programm. in den unterlagen war auf einem anderen zettel die zimmernummer vermerkt. im doppelhaus wohnen regulaer acht leute, es gibt daher zwei eingaenge…Wer lesen kann ist wohl doch im vorteil…

insgesamt macht die unterkunft soweit einen guten eindruck. durch einen wintergarten geht’s in die zentrale kueche. die zimmer selbst sind garaeumig, nur die bewohner fehlen noch...