kurzmeldung:
der weg zum kapp war, wie beschrieben recht windig und anstrengend, aber machbar. oben angekommen war das wetter auch ok, sodass sowohl am knivskjellodden als auch am eigentlichen kapp was zu sehen war. preislich unverschaemt teuer, und uebermaessig viel zu sehen gabs dann vor ort, aber zelten ging ganz gut. am naechsten tag lief die selbe tour zurueck nach honningsvag dann wie geschmiert, der wind hatte abgeflaut und so boardete ich das nordstjernen, das aelteste und kleinste der hurtigrutenflotte, nach vardo. dort gabs in der frueh nicht viel zu besichtigen, ausser dem dritten und sehr gut erhaltenen fort aus dem 18 jhd. im nahegelegenen kiberg folgte ein stop im partisanenmuseum und ebenso an der vogelklippe von ekkeroy, bevor es abends lecker koenigskrappe in knoblauchsosse und baslsamicosyrup zu essen gab. gestern dann durch varangerbotn und neiden bis ca 20km vor kirkenes gerollt, von wo es lusftlinie nur 1154km nach helsinki sind...
soweit gehts also gut und macht auch spass. vlt gibts heute abend noch ein vorerst letztes mal wal - vom campinggrill....
schoene gruesse an alle!
Dienstag, 30. Juni 2009
Mittwoch, 24. Juni 2009
zwischenmeldung aus hammerfest:
nach tromso gings bei eigentlich fast durchweg gutem wetter durch die schoenen lyngen-alpen mit bis zu 1800m hohen bergen weiter entlang der mit schneebedeckten bergen umsaeumten kueste nach norden.
insgesamt flachten die berge nach norden hin weiter ab, jedoch waren der ein oder andere anstieg noch mit dabei. streckenweise waren viele der haeuser nicht dauerhaft bewohnt und daher die versorgungssituation nicht so gewohnt gut, aber bei weitem nicht kritisch. in alta wurde die nahrungsvorraete nochmals aufgestockt und dann gings in einem ritt nach kautokeino. anfangs durch einen kleinen kanyon, dann durch weite, mit kleinwuechsigen birken bewachsene, huegelige landschaften hinein in eine der hauptregionen samischer kultur. davon gab es vor ort jedoch nicht wirklich viel zu sehen, eine kleines museum, eine samische (orthodoxe) kirche und kunstgewerbe stellten die highlights dar. da nur ein bus pro tag nach alta zurueckfuhr hiess es wieder aufs radel steigen und zurueck.
am naechsten vormittag standen dann die steinzeichnungen von alta auf dem programm, wobei es im zugehoerigen museum noch eine ausstellung ueber polarlichter, finnmark waehrend und nach dem 2. weltkrieg und sportliche hoehepunkte gab. die zeitweilig vom bergbau (kupfer, schiefer) gepraegte region wurde recht vollstaendig niedergebrannt, und so war das stadtbild dann entsprechend neuzeitlich gepraegt.
der weitere weg fuehrte anfangs entlang der kueste, dann ueber eine sehr karge 300m hohe ebene, welche eigentlich nur rentiere nutzen koennen, weiter richtung nordkapp. da hammerfest mit der schneewittchen-insel, der noerdlichsten gas anlandung und fluessiggasterminal, gewissermassen auf dem weg liegt, stand der abstecher natuerlich noch an.
gesundheitlich gehts mir soweit recht gut, die 500km der letzten 4 tage sind allerdings schon in den knien zu spuehren und auch im hals scheint sich was zu tun. von daher gehts heute nacht erstmal in eine kabine und hoffentlich haellt sich das wetter noch einige tage. schaetze in 3 tagen ist das kapp dann endlich erreicht...
bis dahin viele gruessse
nach tromso gings bei eigentlich fast durchweg gutem wetter durch die schoenen lyngen-alpen mit bis zu 1800m hohen bergen weiter entlang der mit schneebedeckten bergen umsaeumten kueste nach norden.
insgesamt flachten die berge nach norden hin weiter ab, jedoch waren der ein oder andere anstieg noch mit dabei. streckenweise waren viele der haeuser nicht dauerhaft bewohnt und daher die versorgungssituation nicht so gewohnt gut, aber bei weitem nicht kritisch. in alta wurde die nahrungsvorraete nochmals aufgestockt und dann gings in einem ritt nach kautokeino. anfangs durch einen kleinen kanyon, dann durch weite, mit kleinwuechsigen birken bewachsene, huegelige landschaften hinein in eine der hauptregionen samischer kultur. davon gab es vor ort jedoch nicht wirklich viel zu sehen, eine kleines museum, eine samische (orthodoxe) kirche und kunstgewerbe stellten die highlights dar. da nur ein bus pro tag nach alta zurueckfuhr hiess es wieder aufs radel steigen und zurueck.
am naechsten vormittag standen dann die steinzeichnungen von alta auf dem programm, wobei es im zugehoerigen museum noch eine ausstellung ueber polarlichter, finnmark waehrend und nach dem 2. weltkrieg und sportliche hoehepunkte gab. die zeitweilig vom bergbau (kupfer, schiefer) gepraegte region wurde recht vollstaendig niedergebrannt, und so war das stadtbild dann entsprechend neuzeitlich gepraegt.
der weitere weg fuehrte anfangs entlang der kueste, dann ueber eine sehr karge 300m hohe ebene, welche eigentlich nur rentiere nutzen koennen, weiter richtung nordkapp. da hammerfest mit der schneewittchen-insel, der noerdlichsten gas anlandung und fluessiggasterminal, gewissermassen auf dem weg liegt, stand der abstecher natuerlich noch an.
gesundheitlich gehts mir soweit recht gut, die 500km der letzten 4 tage sind allerdings schon in den knien zu spuehren und auch im hals scheint sich was zu tun. von daher gehts heute nacht erstmal in eine kabine und hoffentlich haellt sich das wetter noch einige tage. schaetze in 3 tagen ist das kapp dann endlich erreicht...
bis dahin viele gruessse
Mittwoch, 17. Juni 2009
kurzmeldung:
nach etwas hektischer abreise gings per nachtzug nach bodo. dort habe ich den saltstraumen gezeitenstrom angeguckt und auf die mitradler thomasz und agnezka gewartet. am naechsten tag fuhren wir nach moskenes und von dort aus die naechsten 3 tage gemeinsam die e10 entlang. spaetes aufstehen und gemuetliches radeltempo bei freundlich wechselhaftem wetter, jedoch wenige sehenswuerdigkeiten, so verlief die gemeinsame tour bis svolvaer. dort trennten sich unsere wege, und fuer mich ging es nun weiter gen norden ueber storstad, andenes -ohne whalewatching wegen schlechten wetters- und botnhamn nach tromso. soweit scheint alles fit, vlt ein wenig kratzen im hals, aber die beine und das rad spielen mit, sodass die weitere tour in etwa folgendermassen angedacht ist: ueber entlang der kueste ueber alta und hammerfest ans nordkap, dann richtung kirkenes und durch die finnische nordkalotte hinunter nach helsinki. aber das ist bisher nur eine ueberlegung, wird sich sicherlich noch zeigen ob es tatsaechlich drin ist. soweit schoene gruesse und bis bald
nach etwas hektischer abreise gings per nachtzug nach bodo. dort habe ich den saltstraumen gezeitenstrom angeguckt und auf die mitradler thomasz und agnezka gewartet. am naechsten tag fuhren wir nach moskenes und von dort aus die naechsten 3 tage gemeinsam die e10 entlang. spaetes aufstehen und gemuetliches radeltempo bei freundlich wechselhaftem wetter, jedoch wenige sehenswuerdigkeiten, so verlief die gemeinsame tour bis svolvaer. dort trennten sich unsere wege, und fuer mich ging es nun weiter gen norden ueber storstad, andenes -ohne whalewatching wegen schlechten wetters- und botnhamn nach tromso. soweit scheint alles fit, vlt ein wenig kratzen im hals, aber die beine und das rad spielen mit, sodass die weitere tour in etwa folgendermassen angedacht ist: ueber entlang der kueste ueber alta und hammerfest ans nordkap, dann richtung kirkenes und durch die finnische nordkalotte hinunter nach helsinki. aber das ist bisher nur eine ueberlegung, wird sich sicherlich noch zeigen ob es tatsaechlich drin ist. soweit schoene gruesse und bis bald
Samstag, 6. Juni 2009
almost done...
die uniangelegenheiten in trondheim sind eigentlich fast alle gegessen, examen vorbei und hoffentlich bestanden.
am montag sind paul und robert wohlbehalten in trondheim angekommen und haben sich die stadt radelnd angeguckt. abend wurde dann neben skatspielen und wodka verkosten auch noch die grobe reiseroute abgesteckt und so gings dann dienstag mittag mit der schnellfaehre(wirklich recht zuegig!) durch den fjord nach kristiansund. im hafen ist das boot dann zum abschluss noch ein bisschen in den kai gerauscht, aber außer ein paar dellen und verbiegungen ist nichts passiert. schon waehrend der faehrfahrt hatte sich das als schlecht angekuendigte wetter auch eingestellt, und so wurde nach besorgung von angelleine und wanderkarte dann auch gleich die faehre auf die insel averoy genommen. dort angekommen folgten wir am ersten tag der landstraße und fanden einen gemuetlichen campingplatz auf einer schafsweide.
am naechsten morgen folgten wir dem weg in die naechste siedlung kvernes, wo es zwar keine nahrungsversorgungsstelle, aber eine interessante stabskirche zu besichtigen gab. bei weiterhin wechselhaftem wetter zwischen sonnenschein und hagelschauern ging es ueber den ersten groesseren huegel ins nahegelegene nelda. frisch mit nahrung und wandertips ausgestattet verlief die route weitere route recht steil in richtung des hoechsten gipfels der insel. oberhalb der baumgrenze fand sich neben schoenen ausblicken noch ein guter platz fuers zelt, und damit schutz.
nach unruhiger und frischer nacht entschlossen wir uns gegen die besteigung des gipfels, weil in wolkengehuellt, und machten uns ueber die "hochebene" auf zum anderen ende der insel. mehrfach verloren und fanden wir den pfad und gelangten schliesslich auf den "goldzahn", von wo aus sich ein guter ausblick auch auf die atlantikroute gab. der anschliessende ca 1,5h abstieg war fuer die knie doch recht belastend und robert hatte auch gelegentlich mit seinen rutschigen stiefeln zu tun. im naechsten ort fand sich dann entgegen kartenauskunft keine faehre, doch ein ueberaus freundlicher busfahrer nahm uns mit und gab ausfuehrlich auskunft ueber weitere reisemoeglichkeiten. zurueck in bremsnes trennten sich dann pauls und roberts wege von meinen, da sie guter dinge und gesundheit per bus weiter richtung sueden und ich zurueck nach trondheim fuhren.
ab montag gehts dann durch die lofoten und hoffentlich noch weiter...
die uniangelegenheiten in trondheim sind eigentlich fast alle gegessen, examen vorbei und hoffentlich bestanden.
am montag sind paul und robert wohlbehalten in trondheim angekommen und haben sich die stadt radelnd angeguckt. abend wurde dann neben skatspielen und wodka verkosten auch noch die grobe reiseroute abgesteckt und so gings dann dienstag mittag mit der schnellfaehre(wirklich recht zuegig!) durch den fjord nach kristiansund. im hafen ist das boot dann zum abschluss noch ein bisschen in den kai gerauscht, aber außer ein paar dellen und verbiegungen ist nichts passiert. schon waehrend der faehrfahrt hatte sich das als schlecht angekuendigte wetter auch eingestellt, und so wurde nach besorgung von angelleine und wanderkarte dann auch gleich die faehre auf die insel averoy genommen. dort angekommen folgten wir am ersten tag der landstraße und fanden einen gemuetlichen campingplatz auf einer schafsweide.
am naechsten morgen folgten wir dem weg in die naechste siedlung kvernes, wo es zwar keine nahrungsversorgungsstelle, aber eine interessante stabskirche zu besichtigen gab. bei weiterhin wechselhaftem wetter zwischen sonnenschein und hagelschauern ging es ueber den ersten groesseren huegel ins nahegelegene nelda. frisch mit nahrung und wandertips ausgestattet verlief die route weitere route recht steil in richtung des hoechsten gipfels der insel. oberhalb der baumgrenze fand sich neben schoenen ausblicken noch ein guter platz fuers zelt, und damit schutz.
nach unruhiger und frischer nacht entschlossen wir uns gegen die besteigung des gipfels, weil in wolkengehuellt, und machten uns ueber die "hochebene" auf zum anderen ende der insel. mehrfach verloren und fanden wir den pfad und gelangten schliesslich auf den "goldzahn", von wo aus sich ein guter ausblick auch auf die atlantikroute gab. der anschliessende ca 1,5h abstieg war fuer die knie doch recht belastend und robert hatte auch gelegentlich mit seinen rutschigen stiefeln zu tun. im naechsten ort fand sich dann entgegen kartenauskunft keine faehre, doch ein ueberaus freundlicher busfahrer nahm uns mit und gab ausfuehrlich auskunft ueber weitere reisemoeglichkeiten. zurueck in bremsnes trennten sich dann pauls und roberts wege von meinen, da sie guter dinge und gesundheit per bus weiter richtung sueden und ich zurueck nach trondheim fuhren.
ab montag gehts dann durch die lofoten und hoffentlich noch weiter...
Montag, 4. Mai 2009
frei -
von vorlesungen zumindest.. zwecks pruefungsvorbereitung gehts studieren natuerlich weiter. aber eben zur abwechselung auch mal raus. samstag frueh gings zeitig los und nach rund acht stunden busfahrt wurde das ziel erreicht. in geiranger wurde extra fuer die hungrigen (nja, eher durstigen) studenten die einzige nahrungsmittelversorgungsstelle kurzzeitig geoeffnet und der abend war gerettet. das als verregnet angekuendigte wetter trat am spaetnachmittag ausnahmsweise ein und so wurde sich bis zum grillen in die schmucken cabins zurueckgezogen. am naechsten morgen wurde dann die bootstour nachgeholt und hat sich wirklich gelohnt. vom stellenweise angeblich 1000m tiefen fjord aus machten die umliegenden berge einen noch groesseren eindruck und die rumfahrerei war auch ganz lustig. vom ort geiranger aus wurde dann eine wanderung mit unterschiedlichen zielen unternommen, so u.a. zu aussichtspunkten und einem unterlaufbaren wasserfall. wieder im tal angekommen gings an die resteverwertung des vorabends und ins hiesige fjordcenter, in dem die traditionelle lebensweise, die veraenderungen durch tourismus und den anschluss ans verkehrsnetz, sowie die pflanzen- und tierwelt im weltkulturerbe dargestellt wurden. unmittelbar danach war allerdings schon rueckreisetermin, ueber nadeloehrende bergstrassen und durch bzw entlang anderer fjorde.
von vorlesungen zumindest.. zwecks pruefungsvorbereitung gehts studieren natuerlich weiter. aber eben zur abwechselung auch mal raus. samstag frueh gings zeitig los und nach rund acht stunden busfahrt wurde das ziel erreicht. in geiranger wurde extra fuer die hungrigen (nja, eher durstigen) studenten die einzige nahrungsmittelversorgungsstelle kurzzeitig geoeffnet und der abend war gerettet. das als verregnet angekuendigte wetter trat am spaetnachmittag ausnahmsweise ein und so wurde sich bis zum grillen in die schmucken cabins zurueckgezogen. am naechsten morgen wurde dann die bootstour nachgeholt und hat sich wirklich gelohnt. vom stellenweise angeblich 1000m tiefen fjord aus machten die umliegenden berge einen noch groesseren eindruck und die rumfahrerei war auch ganz lustig. vom ort geiranger aus wurde dann eine wanderung mit unterschiedlichen zielen unternommen, so u.a. zu aussichtspunkten und einem unterlaufbaren wasserfall. wieder im tal angekommen gings an die resteverwertung des vorabends und ins hiesige fjordcenter, in dem die traditionelle lebensweise, die veraenderungen durch tourismus und den anschluss ans verkehrsnetz, sowie die pflanzen- und tierwelt im weltkulturerbe dargestellt wurden. unmittelbar danach war allerdings schon rueckreisetermin, ueber nadeloehrende bergstrassen und durch bzw entlang anderer fjorde.
Sonntag, 26. April 2009
hey,
bevor die luecken zwischen den eintraegen -und in meinem gedaechtnis- zu gross werden, noch eine kurze zusammenfassung der letzten woche.
per einmailen eines cv's/lebenslaufs konnte man sich neben freiem kaffee eine praesentation ueber ormen lange, eines der groessten und erst kuerzlich angezapften gasfelder norwegens, anhoeren. diese fand im vip-bereich des rosenborg stadiums statt, danach gabs buffett und ein eher mittelmaessiges spiel von den gepolsterten sitzen aus zu sehen(1:1 gegen oddland). deluxe...
erkaeltungsbedingt gings die naechsten paar tage sehr ruhig und verschlafen zu..
gestern dann war die russ, sowas wie das kollektivfeiern von schuelern und studenten anlaesslich der abipruefungen/ende der schulzeit. in roten und blauen hosen, oft angemalt und seit dem fruehen nachmittag am vorgluehen, war die stimmung bei wunderbarem fruehlingswetter entsprechend ausgelassen und die strassen, wiesen und clubs ueberaus bevoelkert.
ans studieren erinnern einen die letzten vorlesungen und die nahenden examen, beginnend naechste woche. na dann..
bevor die luecken zwischen den eintraegen -und in meinem gedaechtnis- zu gross werden, noch eine kurze zusammenfassung der letzten woche.
per einmailen eines cv's/lebenslaufs konnte man sich neben freiem kaffee eine praesentation ueber ormen lange, eines der groessten und erst kuerzlich angezapften gasfelder norwegens, anhoeren. diese fand im vip-bereich des rosenborg stadiums statt, danach gabs buffett und ein eher mittelmaessiges spiel von den gepolsterten sitzen aus zu sehen(1:1 gegen oddland). deluxe...
erkaeltungsbedingt gings die naechsten paar tage sehr ruhig und verschlafen zu..
gestern dann war die russ, sowas wie das kollektivfeiern von schuelern und studenten anlaesslich der abipruefungen/ende der schulzeit. in roten und blauen hosen, oft angemalt und seit dem fruehen nachmittag am vorgluehen, war die stimmung bei wunderbarem fruehlingswetter entsprechend ausgelassen und die strassen, wiesen und clubs ueberaus bevoelkert.
ans studieren erinnern einen die letzten vorlesungen und die nahenden examen, beginnend naechste woche. na dann..
Mittwoch, 15. April 2009
wieder da...
also puenktlich zum 1. april gings mit dem nachtzug ueber oslo nach stavanger. im schmucken staedtchen mit knappen 115000 ew. konnte dann auch bald das b&b bezogen werden und so gings auf erkundungstour. das oertliche oelmuseum ist definitiv einen besuch wert. mit multimedialer unterstuetztung, modellen und exponaten zum anfassen wird von der entstehung bis zur produktion vieles sehr gut vermittelt. im weiteren tagesverlauf ging es dann noch in den sehr gut erhaltenen dom , auf eine kleine einrollung durch die naehere umgebung und abends mit ein paar netten maedels durch die lokale kneipenlandschaft.
aehnlich vernebelt wie stavanger war am naechsten morgen auch mein kopf und so gings leicht verspaetet suedwaerts ins geschaeftige sandnes und von dort etwas desorientiert weiter nach lauvvik. gleich vor und nach der ersten faehrenfahrt ergaben sich wunderbare ausblicke auf die hogs- und lysefjord, an den ufern von letzterem verlief die strasse dann auch. bei schoenem wetter gings weiter durch teils bergiges gelaende entlang der r13 und schliesslich bis fast an die preikestolenhytta.
zeitig am samstag begann dann auch der mit ca 2h angegebene aufstieg durch unwegsames gelaende, entlang von flachmooren und ueber schneebedeckte fjelle. bei strahlendblauem himmel war ich dann der einzige auf dem felsplateau mit der postkartenaussicht schlechthin. knapp 600m sind es nahezu senkrecht hinab ans fjordufer und die leichten windboen verstaerkten das luftige erlebnis. beim abstieg begegnete mir dann auch ein kommilitone zwischen den aufsteigenden. entlang der kueste bis tau, und von dort durch das tysdal bis zu einem schiessstand hinter hjemeland.
tiefhaengende wolken, regen und etwas hagel begleiteten den vormittag waehrend es entlang des josenfjordufers in richtung vadla und von dort aus ueber die ersten richtigen berge hinauf zum mosvatnet ging. gleich in der naehe, allerdings nicht in sicht, liegt der blasjo, das groesste fur die stromerzeugung genutzte wasserreservoir des landes. an etlichen ferienhuetten vorbei und wieder hinab ins tal durch eine von vieh- und holzwirtschaft und teils von kiesgruben gepraegte landschaft weiter auf dem ryfylkevegen zum nachtlager in einer scheune nahe nesflaten.
tags drauf abermals durch verschneie taeler nach hara, wo ich den abzweig nach roldal und zur dortigen stabkirche vergass. stattdessen ging es hinauf zum skilift und die ein- und abfahrt durch zwei 5 und 2,5km lange tunnel unter dem seljestad hinab ins wunderbare josendal mit aussicht auf die schneebedeckte hardangervidda hochebene. am latefosswasserfall vorbei gings dann in die huettenstadt odda (laut reisefuehrer alu und zink), durch den ueber 11km langen folgefonntunnelen in eine herrlich fjordlandschaft von mauranger- und sildafjord bis etwa aenes.
in rosendal waren die baroniet, skandinaviens kleinstes schloss, sowie die kirche noch nicht auf touristen eingestellt und so ging es mit ausblick auf die kvinnheradsfjord und gelegentlich den folgefonnnationalpark mit dem drittgroessten gletscher norwegens abermals durch den tunnel zurueck in den sorfjord. bei wechselhaftem wetter durch die obstanbaugebiete nordwaerts rollend erreichte ich die siedlung agatunet, welche ca 40 teilweise bewohnte haeuser vom 13. jhd bis heute vorweisen kann. mit ein- und ausblicken in/auf eid- und hardangerfjord fuehrte die route schliesslich bis nach utne, wo sich eine windige nacht ankuendigte.
mittwoch, der tag mit den schoensten panoramas begann auf der verkehrsruhigen touristenstrasse entlang der suedseite des hardangerfjords. nach herand hineinrollend zeigte sich eine landschaft des fjords und der umgebenden schneebedeckten berge von fantastischem anblick. von jondal querte ich den fjord auf die landschaftlich weniger schoene nordseite des hardangerfjords und folgte der r49 bis gjermundhamn, um die erhoffte einkaufmoeglichkeit verschlossen vorzufinden. entaeuscht weiter bis olve.
mit nassem zelt im gepaeck ging es bei aufklarendem wetter durch verschlafene buchten nach vage, auf die faehre und zuerst auf dem zigzag-radweg, dann aber entlang der strasse nach bergen. entlang des weges in die innenstadt auf guten radwegen lag auch die gastresidenz der koeniglichen familie.
im laufe der naechsten tage habe ich die meisten der offenen museen (ueber ostern fahren die norweger traditionell zum skifahren etc. in ihre huetten in den bergen, sodass in den bergener museen u.ae. wenn nur verkuerzte oeffnungszeiten stattfinden), sowie die stadt selbst radelnd besichtigt und die oertliche kneipenlandschaft erkundet. mit 240 regentagen im jahr bieten sich mueseumsbesuche durchaus an und es gibt sie normalerweise auch in huelle und fuelle. im hanseatischen museum wurde knapp der einfluss und das exportmonopol der hanse fuer nordischen stockfisch dargestellt und viele gegenstaende aus jener zeit in einem holzhaus untergebracht. von vikingerbooten bis zum tanker waren sehr viele exponate im schifffahtsmuseum zu sehen, aber auch die geschichte der stadt, ein bisschen zu den vikingern selbst und einigen anderen themen mehr wurden anschaulich dargeboten. im brygge museum wurde die bau- und lebensweise im deutschen viertel etwas naeher beleuchtet.
da petrus aber gnaedig war und die statistik gebrochen hat, waren auch die wanderung zu ulrikes gipfel und durch die huebschen strassen nahe der innenstadt und zwischen den holzhaeusern drin. im hafen lagen neben der christian radich und staatsrad lemkuhl auch das servicevessel island wellserver, sowie etliche trawler. weiter im norden der stadt war gamle bergen und sandvik definitiv einen abstecher wert, zumal dort auch einige bootsrestauratoren ueber die osterfeiertage am werkeln waren.
auf der heimfahrt fuehrte die bahnstrecke u.a. durch die winterlandschaft von voss, am hallingskarvet und geilo vorbei, ueber oslo zurueck ins kuehle, aber mittlerweile schneefreie trondheim...
also puenktlich zum 1. april gings mit dem nachtzug ueber oslo nach stavanger. im schmucken staedtchen mit knappen 115000 ew. konnte dann auch bald das b&b bezogen werden und so gings auf erkundungstour. das oertliche oelmuseum ist definitiv einen besuch wert. mit multimedialer unterstuetztung, modellen und exponaten zum anfassen wird von der entstehung bis zur produktion vieles sehr gut vermittelt. im weiteren tagesverlauf ging es dann noch in den sehr gut erhaltenen dom , auf eine kleine einrollung durch die naehere umgebung und abends mit ein paar netten maedels durch die lokale kneipenlandschaft.
aehnlich vernebelt wie stavanger war am naechsten morgen auch mein kopf und so gings leicht verspaetet suedwaerts ins geschaeftige sandnes und von dort etwas desorientiert weiter nach lauvvik. gleich vor und nach der ersten faehrenfahrt ergaben sich wunderbare ausblicke auf die hogs- und lysefjord, an den ufern von letzterem verlief die strasse dann auch. bei schoenem wetter gings weiter durch teils bergiges gelaende entlang der r13 und schliesslich bis fast an die preikestolenhytta.
zeitig am samstag begann dann auch der mit ca 2h angegebene aufstieg durch unwegsames gelaende, entlang von flachmooren und ueber schneebedeckte fjelle. bei strahlendblauem himmel war ich dann der einzige auf dem felsplateau mit der postkartenaussicht schlechthin. knapp 600m sind es nahezu senkrecht hinab ans fjordufer und die leichten windboen verstaerkten das luftige erlebnis. beim abstieg begegnete mir dann auch ein kommilitone zwischen den aufsteigenden. entlang der kueste bis tau, und von dort durch das tysdal bis zu einem schiessstand hinter hjemeland.
tiefhaengende wolken, regen und etwas hagel begleiteten den vormittag waehrend es entlang des josenfjordufers in richtung vadla und von dort aus ueber die ersten richtigen berge hinauf zum mosvatnet ging. gleich in der naehe, allerdings nicht in sicht, liegt der blasjo, das groesste fur die stromerzeugung genutzte wasserreservoir des landes. an etlichen ferienhuetten vorbei und wieder hinab ins tal durch eine von vieh- und holzwirtschaft und teils von kiesgruben gepraegte landschaft weiter auf dem ryfylkevegen zum nachtlager in einer scheune nahe nesflaten.
tags drauf abermals durch verschneie taeler nach hara, wo ich den abzweig nach roldal und zur dortigen stabkirche vergass. stattdessen ging es hinauf zum skilift und die ein- und abfahrt durch zwei 5 und 2,5km lange tunnel unter dem seljestad hinab ins wunderbare josendal mit aussicht auf die schneebedeckte hardangervidda hochebene. am latefosswasserfall vorbei gings dann in die huettenstadt odda (laut reisefuehrer alu und zink), durch den ueber 11km langen folgefonntunnelen in eine herrlich fjordlandschaft von mauranger- und sildafjord bis etwa aenes.
in rosendal waren die baroniet, skandinaviens kleinstes schloss, sowie die kirche noch nicht auf touristen eingestellt und so ging es mit ausblick auf die kvinnheradsfjord und gelegentlich den folgefonnnationalpark mit dem drittgroessten gletscher norwegens abermals durch den tunnel zurueck in den sorfjord. bei wechselhaftem wetter durch die obstanbaugebiete nordwaerts rollend erreichte ich die siedlung agatunet, welche ca 40 teilweise bewohnte haeuser vom 13. jhd bis heute vorweisen kann. mit ein- und ausblicken in/auf eid- und hardangerfjord fuehrte die route schliesslich bis nach utne, wo sich eine windige nacht ankuendigte.
mittwoch, der tag mit den schoensten panoramas begann auf der verkehrsruhigen touristenstrasse entlang der suedseite des hardangerfjords. nach herand hineinrollend zeigte sich eine landschaft des fjords und der umgebenden schneebedeckten berge von fantastischem anblick. von jondal querte ich den fjord auf die landschaftlich weniger schoene nordseite des hardangerfjords und folgte der r49 bis gjermundhamn, um die erhoffte einkaufmoeglichkeit verschlossen vorzufinden. entaeuscht weiter bis olve.
mit nassem zelt im gepaeck ging es bei aufklarendem wetter durch verschlafene buchten nach vage, auf die faehre und zuerst auf dem zigzag-radweg, dann aber entlang der strasse nach bergen. entlang des weges in die innenstadt auf guten radwegen lag auch die gastresidenz der koeniglichen familie.
im laufe der naechsten tage habe ich die meisten der offenen museen (ueber ostern fahren die norweger traditionell zum skifahren etc. in ihre huetten in den bergen, sodass in den bergener museen u.ae. wenn nur verkuerzte oeffnungszeiten stattfinden), sowie die stadt selbst radelnd besichtigt und die oertliche kneipenlandschaft erkundet. mit 240 regentagen im jahr bieten sich mueseumsbesuche durchaus an und es gibt sie normalerweise auch in huelle und fuelle. im hanseatischen museum wurde knapp der einfluss und das exportmonopol der hanse fuer nordischen stockfisch dargestellt und viele gegenstaende aus jener zeit in einem holzhaus untergebracht. von vikingerbooten bis zum tanker waren sehr viele exponate im schifffahtsmuseum zu sehen, aber auch die geschichte der stadt, ein bisschen zu den vikingern selbst und einigen anderen themen mehr wurden anschaulich dargeboten. im brygge museum wurde die bau- und lebensweise im deutschen viertel etwas naeher beleuchtet.
da petrus aber gnaedig war und die statistik gebrochen hat, waren auch die wanderung zu ulrikes gipfel und durch die huebschen strassen nahe der innenstadt und zwischen den holzhaeusern drin. im hafen lagen neben der christian radich und staatsrad lemkuhl auch das servicevessel island wellserver, sowie etliche trawler. weiter im norden der stadt war gamle bergen und sandvik definitiv einen abstecher wert, zumal dort auch einige bootsrestauratoren ueber die osterfeiertage am werkeln waren.
auf der heimfahrt fuehrte die bahnstrecke u.a. durch die winterlandschaft von voss, am hallingskarvet und geilo vorbei, ueber oslo zurueck ins kuehle, aber mittlerweile schneefreie trondheim...
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