Sonntag, 26. April 2009

hey,
bevor die luecken zwischen den eintraegen -und in meinem gedaechtnis- zu gross werden, noch eine kurze zusammenfassung der letzten woche.
per einmailen eines cv's/lebenslaufs konnte man sich neben freiem kaffee eine praesentation ueber ormen lange, eines der groessten und erst kuerzlich angezapften gasfelder norwegens, anhoeren. diese fand im vip-bereich des rosenborg stadiums statt, danach gabs buffett und ein eher mittelmaessiges spiel von den gepolsterten sitzen aus zu sehen(1:1 gegen oddland). deluxe...
erkaeltungsbedingt gings die naechsten paar tage sehr ruhig und verschlafen zu..
gestern dann war die russ, sowas wie das kollektivfeiern von schuelern und studenten anlaesslich der abipruefungen/ende der schulzeit. in roten und blauen hosen, oft angemalt und seit dem fruehen nachmittag am vorgluehen, war die stimmung bei wunderbarem fruehlingswetter entsprechend ausgelassen und die strassen, wiesen und clubs ueberaus bevoelkert.
ans studieren erinnern einen die letzten vorlesungen und die nahenden examen, beginnend naechste woche. na dann..

Mittwoch, 15. April 2009

wieder da...
also puenktlich zum 1. april gings mit dem nachtzug ueber oslo nach stavanger. im schmucken staedtchen mit knappen 115000 ew. konnte dann auch bald das b&b bezogen werden und so gings auf erkundungstour. das oertliche oelmuseum ist definitiv einen besuch wert. mit multimedialer unterstuetztung, modellen und exponaten zum anfassen wird von der entstehung bis zur produktion vieles sehr gut vermittelt. im weiteren tagesverlauf ging es dann noch in den sehr gut erhaltenen dom , auf eine kleine einrollung durch die naehere umgebung und abends mit ein paar netten maedels durch die lokale kneipenlandschaft.
aehnlich vernebelt wie stavanger war am naechsten morgen auch mein kopf und so gings leicht verspaetet suedwaerts ins geschaeftige sandnes und von dort etwas desorientiert weiter nach lauvvik. gleich vor und nach der ersten faehrenfahrt ergaben sich wunderbare ausblicke auf die hogs- und lysefjord, an den ufern von letzterem verlief die strasse dann auch. bei schoenem wetter gings weiter durch teils bergiges gelaende entlang der r13 und schliesslich bis fast an die preikestolenhytta.
zeitig am samstag begann dann auch der mit ca 2h angegebene aufstieg durch unwegsames gelaende, entlang von flachmooren und ueber schneebedeckte fjelle. bei strahlendblauem himmel war ich dann der einzige auf dem felsplateau mit der postkartenaussicht schlechthin. knapp 600m sind es nahezu senkrecht hinab ans fjordufer und die leichten windboen verstaerkten das luftige erlebnis. beim abstieg begegnete mir dann auch ein kommilitone zwischen den aufsteigenden. entlang der kueste bis tau, und von dort durch das tysdal bis zu einem schiessstand hinter hjemeland.
tiefhaengende wolken, regen und etwas hagel begleiteten den vormittag waehrend es entlang des josenfjordufers in richtung vadla und von dort aus ueber die ersten richtigen berge hinauf zum mosvatnet ging. gleich in der naehe, allerdings nicht in sicht, liegt der blasjo, das groesste fur die stromerzeugung genutzte wasserreservoir des landes. an etlichen ferienhuetten vorbei und wieder hinab ins tal durch eine von vieh- und holzwirtschaft und teils von kiesgruben gepraegte landschaft weiter auf dem ryfylkevegen zum nachtlager in einer scheune nahe nesflaten.
tags drauf abermals durch verschneie taeler nach hara, wo ich den abzweig nach roldal und zur dortigen stabkirche vergass. stattdessen ging es hinauf zum skilift und die ein- und abfahrt durch zwei 5 und 2,5km lange tunnel unter dem seljestad hinab ins wunderbare josendal mit aussicht auf die schneebedeckte hardangervidda hochebene. am latefosswasserfall vorbei gings dann in die huettenstadt odda (laut reisefuehrer alu und zink), durch den ueber 11km langen folgefonntunnelen in eine herrlich fjordlandschaft von mauranger- und sildafjord bis etwa aenes.
in rosendal waren die baroniet, skandinaviens kleinstes schloss, sowie die kirche noch nicht auf touristen eingestellt und so ging es mit ausblick auf die kvinnheradsfjord und gelegentlich den folgefonnnationalpark mit dem drittgroessten gletscher norwegens abermals durch den tunnel zurueck in den sorfjord. bei wechselhaftem wetter durch die obstanbaugebiete nordwaerts rollend erreichte ich die siedlung agatunet, welche ca 40 teilweise bewohnte haeuser vom 13. jhd bis heute vorweisen kann. mit ein- und ausblicken in/auf eid- und hardangerfjord fuehrte die route schliesslich bis nach utne, wo sich eine windige nacht ankuendigte.
mittwoch, der tag mit den schoensten panoramas begann auf der verkehrsruhigen touristenstrasse entlang der suedseite des hardangerfjords. nach herand hineinrollend zeigte sich eine landschaft des fjords und der umgebenden schneebedeckten berge von fantastischem anblick. von jondal querte ich den fjord auf die landschaftlich weniger schoene nordseite des hardangerfjords und folgte der r49 bis gjermundhamn, um die erhoffte einkaufmoeglichkeit verschlossen vorzufinden. entaeuscht weiter bis olve.
mit nassem zelt im gepaeck ging es bei aufklarendem wetter durch verschlafene buchten nach vage, auf die faehre und zuerst auf dem zigzag-radweg, dann aber entlang der strasse nach bergen. entlang des weges in die innenstadt auf guten radwegen lag auch die gastresidenz der koeniglichen familie.
im laufe der naechsten tage habe ich die meisten der offenen museen (ueber ostern fahren die norweger traditionell zum skifahren etc. in ihre huetten in den bergen, sodass in den bergener museen u.ae. wenn nur verkuerzte oeffnungszeiten stattfinden), sowie die stadt selbst radelnd besichtigt und die oertliche kneipenlandschaft erkundet. mit 240 regentagen im jahr bieten sich mueseumsbesuche durchaus an und es gibt sie normalerweise auch in huelle und fuelle. im hanseatischen museum wurde knapp der einfluss und das exportmonopol der hanse fuer nordischen stockfisch dargestellt und viele gegenstaende aus jener zeit in einem holzhaus untergebracht. von vikingerbooten bis zum tanker waren sehr viele exponate im schifffahtsmuseum zu sehen, aber auch die geschichte der stadt, ein bisschen zu den vikingern selbst und einigen anderen themen mehr wurden anschaulich dargeboten. im brygge museum wurde die bau- und lebensweise im deutschen viertel etwas naeher beleuchtet.
da petrus aber gnaedig war und die statistik gebrochen hat, waren auch die wanderung zu ulrikes gipfel und durch die huebschen strassen nahe der innenstadt und zwischen den holzhaeusern drin. im hafen lagen neben der christian radich und staatsrad lemkuhl auch das servicevessel island wellserver, sowie etliche trawler. weiter im norden der stadt war gamle bergen und sandvik definitiv einen abstecher wert, zumal dort auch einige bootsrestauratoren ueber die osterfeiertage am werkeln waren.
auf der heimfahrt fuehrte die bahnstrecke u.a. durch die winterlandschaft von voss, am hallingskarvet und geilo vorbei, ueber oslo zurueck ins kuehle, aber mittlerweile schneefreie trondheim...

Sonntag, 29. März 2009

innerhalb der letzten zwei wochen ist nicht besonders viel herausragendes passiert. neben den ueblichen aktivitaeten -ja, studieren gehoert auch dazu- ergaben sich verschiedene feiereien. st. patricksday wurde nachgeholt, dinner bei einem essenswettstreit verschiedener nationen zelebriert und natuerlich auch die hiesige (kneipen-)landschaft weiter erkundet. sehr angenehm waren auch einige der besuchten konzerte, allen voran the siri lanckas. nach laengerer suche habe ich auch einen kicker gefunden, mit 13 spielern pro team zwar etwas uebervoelkert, aber funktioniert ganz gut.
die fysioterapi wurde vom therapeuten als erfolgreich und beendet erklaert, sodass die schulter nun schrittweise wieder trainiert werden duerfe - 100%iges vertrauen meinerseits besteht hingegen noch nicht.
nach dem kurzen ausflug nach schweden mitte der woche, laeuft gerade die planung der osterferien, welche hier naechste woche beginnen. vermutlich wirds weiter suedlich die kueste/fjorde entlang gehen, da im inland bzw in hoeher gelegenen regionen noch recht viel schnee liegt. sodann..

Sonntag, 15. März 2009

halbzeit!!
auch wenn ichs selber nicht wirklich gedacht hab, durch die midterm exams wird man aber unvermeidlich darueber in kenntnis versetzt, dass das semester nun schon gut zur haelfte rum ist. dementsprechend gehn mir grad alle moeglichen sachen durch den kopf, die noch unsortiert und unerledigt sind, v.a. aber reise- und praktikaplaene.
der schnee schmilzt (endlich) dahin, ringsum zwitschern die voegel und die ersten baeume knospen: der fruehling haelt also langsam einzug. zwar sieht man immernoch leute mit langlaeufern unterwegs und die eisangler sitzen auf dem noch eisbedeckten jonsvatn, aber das ist wohl nicht ehr lange der fall.
die vergehende woche stand bei vielen sachen unter dem horror thema, sodass gerade rocky horror mehrfach aufgefuehrt wurde. am freitag war im huset wieder mal konzert, was philipp und den andern metal begeisterten sicher gut gefallen haette.
weiterhin gibts grad nicht so viel zu berichten, die fysio laeuft und das vertrauen in die schulter kehrt langsam wieder zurueck.

Dienstag, 3. März 2009

Vorletzte woche sind lippel, marcel und victor zu besuch gewesen. Die drei haben sich hier etwas umgeguckt und sich gut ueber den vielen schnee gefreut. Anfangs war mir der kleine victor etwas zu lebendig, mittlerweile ists ohne die drei auf einmal ganz schoen ruhig hier… war auf jeden fall eine lustige aktion und hat spass gemacht. in kuerze steht in den details, wann besuchen keine so gute idee ist, weil auch selbst unterwegs...
Bei den besuchen der meist auf norwegisch gehaltenen firmenpraesentatitionen ist neben einer uebersaettigung an pizza auch ein bewerbungsgespraech rausgekommen. Habs versucht etwas als training zu sehen, bisher gabs auch noch keine rueckmeldung.
Letztes wochenende gings nach grong, etwa 200km noerdlich von hier. Indem an fuer sich recht kleinen nest gibt’s aber eine ganze reihe an badmintonbegeisterten und dementsprechend gross war auch der zulauf; sogar aus oslo waren einige angereist. Gespielt wurde in verschiedenen klassen und den kategorien einzel, doppel und mix, eben auf zweieinhalb tage verteilt. Fuer mich persoenlich lief der ganze event sportlich wenig erfolgreich; zu gewinnen gabs da eher erfahrung und die erkenntnis ueber trainingsschwerpunkte etc.
Am selben wochenende hatte hier auch das 10 taegige isfit festival begonnen, bei dem studenten mit nationalen und internationalen groessen zum thema peacebuilding diskutieren konnten. Neben vortraegen gabs auch workshops, ausstellungen, konzerte und sonstige happenings. Von dem was ich mitbekommen hab wars ne ganz gute angelegenheit, scheint auch von den studenten sehr gut auf- und mitgenommen worden zu sein.
samstag war snowboarden in oppdal angesagt, was ca 2h suedwestlich von hier liegt. Auf den pisten lag ordentlich schnee, und auch abseits davon konnte man mit offenen augen recht gut fahren, da es die nacht vorher nochmals neuschnee aber auch etwas wind auf den kahlen bergen gab. Ordentlich schnee, recht wenige leute, gutes wetter... Und die erste auskugelung der linken schulter. Auf einer der letzten abfahrten hats mich dann doch unguenstig geschmissen und beim versuchten abfangen ist sie dann rausgerutscht. Beim liftie dann die optische gewissheit und dort kam nach wenigen minuten auch die ski patrolje an. In echt kurzer zeit sass die kugel wieder in der pfanne und mittels snowmobil gings dann rechtzeitig zurueck zum bus; abends dann nochmal zum check in krankenhaus und diese woche dann zur fysioterapi.
ein paar neue bilder sind auch oben...

Donnerstag, 12. Februar 2009

hossa,
elche gibts hier wirklich! und die sind gar nicht mal so scheu. auf dem abendlichen weg zum training in dargvoll, was recht nah am wald liegt, standen gemuetlich an den hecken der vorgaerten knappernd eine elchkuh mit zwei kaelbern. fuer ein photo waren sie zwar nicht zu haben, aber die groesse der kuh war schon ordentlich..
anders, aber auch etwas aussergewoehnlich war die firmenkontakboerse letzte woche. sie ging gleich ueber drei tage, mit wechselnden teilnehmern und speedpraesentationen a 3min/firma, und war eine willkommene abwechselung. neben vielerlei kleinigkeiten zum einsammeln gabs auch hinweise zu internships/summerjobs. fast alle befragten firmen zeigten sich offen auch studenten aus anderen laendern zu beschaeftigen, wenn denn profil und bewerbung passend ist..
da es in der letzten woche auch nochmals geschneit hat, gaben stadt und umgebung wieder ein schoenes bild und die wintersportbedingungen natuerlich wunderbar. am wochenende gabs den langersehnten ausflug nach vassfjellet zum boarden. schneebedingungen waren richtig gut, wenig leute am lift und einen schoenen blick vom berg gabs obendrein. lecker pizza gebacken wurde dann abends bei tomasz und anjeska, richtig gut und auch noch was gelernt bei..
internationale verkoestigung durch und fuer alle beteiligten fand am mittwoch bei ravan statt, wunderbare sache und sowas von yummy
sodann
die veroeffentlichten alben

Donnerstag, 29. Januar 2009

nach laengerer zeit der stille nun doch endlich mal wieder was neues hier...
die langlaeufer sind in den letzten tagen oefter mal zum einsatz gekommen, was u.a. an dem shuttleservice zu studentischen (ski-)huette liegt. der luxurioese service beinhaltet abholung am studentenwohnheim bzw in der stadt und die fahrt direkt an den parkplatz vor der huette. dort befindet sich ein ca. 3km langer, beleuchteter rundkurs, wo man von der lokalen sportjugend oft genug ueberundet wird. in der huette selbst kann -bei erfolgter voranmeldung- gespeist, geduscht und am kamin geruht werden, bevor das shuttle fuer die sichere heimkehr sorgt. weiterhin gibts ca. 10 min hinterm haus richtung liaassen einige loipen, wo man sich auch gut austoben kann. insgesamt sind die norweger sportlich viel unterwegs, auch bei kuehlerer witterung sind jogger, radler und skifahrer ein alltaeglicher anblick. unisport gibts obendrein genug und satt..gleiches gilt auch fuer die zur wahl stehenden kurse, sodass der stundenplan grad recht voll ist. der erste eindruck hat sich bisher bestaetigt und ich glaube, dass auch etwas haengen bleibt. diese woche steht eine blockvorlesung ueber vier tage auf dem programm, was inhaltlich und ausdauertechnisch mitunter anstrengend ist. im gegenzug gabs schon die ein oder andere zusatzveranstaltung mit verkoestigung..
party geht hier gelegentlich im studentenbetriebenem, wohnungsnahen haeuschen, donnerstags ist studententag in vielen kneipen in der stadt und das oft beschworene grosse studentenhaus samfundet ist immernoch zu erkunden. neben filmabenden und andersweitigen gemeinschaftsaktivitaeten stellen die internationalen gemeinschaften auch mottoparties auf die beine, zb wurde am montag australia day zelebriert.
so long